GEAB N° 38 ist angekommen
Bestätigung der umfassenden Verschuldung der USA, die nicht mehr beherrschbar ist. 2010 das Jahr der politischen Weichenstellungen für die EU.
bei diesen Einschätzungen trennt sich die Spreu vom Weizen:
Es war Gründungsziel der Europäischen Union, den Europäern wieder zu ermöglichen, Herr über ihre Geschichte zu werden; als Protagonisten der neuen Weltordnung würde die EU diese historische Rolle erfüllen.
abgesehen vom wirtschaftlichen Verfall der EU-Staaten (Osteuropa-Risiko,Spanien etc.) und einer Fülle politischer Unwägbarkeiten, Verfassungsvertrag etc., wird die EU weiter ihre Nibelungentreue zu den USA bezeugen. In jüngster Vergangenheit zeigte dass sehr schön die Einführung der Basel II Richtlinien, von den Amerikaner angestossen, wird in der EU schon gelebt, ist in der Wirtschaftskrise nicht wirklich hilfreich und wird von den Amerikanern wohl nie verwirklicht werden.
Vergessen wird auch dass durch die gigantischen Haushaltsdefizite die EU auch nur mehr reagieren kann und daher für die Rolle eines Protagonisten nicht in Frage kommt.
Das Risiko immenser öffentlicher Defizite; eine Verschuldung wie in den USA und Großbritannien muss unbedingt vermieden werden.
Wie erst vor kurzem geschrieben, dämmert es in der EU auch schon, meines Erachtens sind auch hier die Handlungsoptionen sehr beschränkt.
"Der Euro wurde nicht als globale Reservewährung geschaffen" meint Trichet, sehr selbstbewusst klingen solche Aussagen nicht. Das Gefangenendilemma der EU wird als primary dealer der USA schön sichtbar. Durch die Aufkäufe wird der Verfall des Dollars bestenfalls verzögert. Kauft man nicht mehr, wird der Export schwer und damit die Wirtschaft in der Eurozone weiter abgewürgt. Die USA und die EU haben die wirtschafliche No-Go Area schon betreten.
Fazit der neuen GEAB-Ausgabe (deutsch), die Gefahren und Risiken für den Euroraum werden zwar gesehen, aber die Handlungsspielräume überschätzt.



